Seite auswählen

Wir sorgen für Sie.

Und für Ihre Gesundheit.

Herzlich willkommen in der Steigerwaldklinik Burgebrach

Ihre Behandlung liegt uns sehr am Herzen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Klinik sind bemüht, Ihre Gesundheit baldigst wieder herzustellen und Ihren Aufenthalt möglichst angenehm zu gestalten. Als öffentliches Krankenhaus in privater Trägerschaft, bieten wir neben der medizinischen Versorgung auch Seelsorge und Fürsorge, um unsere PatientInnen ganzheitlich zu betreuen. Wir sind bei allen Fragen für Sie da!

Medizinische Fachabteilungen

Fachabteilungen Innere Medizin

Unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Sören Maaß behandelt Sie das internistische Team mit modernsten Geräten und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Innere Medizin deckt ein sehr breites Spektrum in der Diagnostik und Therapie aller Organsysteme ab. Der Chefarzt ist Gastroenterologe (Magen-Darm-Spezialist) und sein Oberarzt, Dr. Thomas Schliebener, Kardiologe (Spezialist für Herzerkrankungen).

Die PatientInnen schätzen die enge Zusammenarbeit des Gastroenterologen mit seinem chirurgischen Kollegen CA Zachert, da so Doppeluntersuchungen und Wartezeiten vermieden werden können. Gemeinsam mit der/m Patientin/en suchen die SpezialistInnen nach der optimalen Behandlungsmöglichkeit, falls eine Operation in Erwägung gezogen werden muss.

Der Kardiologe profitiert von der Kooperation mit der angegliederten Abteilung „interventionelle Kardiologie und Intensivmedizin“ mit Herzkatheterlabor. Diese neue Abteilung steht unter Leitung von Chefarzt Dr. Hendrik Bachmann, der gemeinsam mit seinen OberärztInnen z. B. eine Behandlung akuter Herzinfarkte ohne Zeitverzug ermöglicht.

In allen Fällen einer Notfalltherapie können wir auf die Möglichkeiten der neu eröffneten Intensivstation mit Aufwachraum zurückgreifen.

Neurologische Erkrankungen (z. B. Schlaganfall) behandeln wir zusammen mit den neurologischen FachärztInnen in unserem Ärztehaus. Die Therapie stützt sich dabei oft auf die exzellente Diagnostik unseres neu aufgestellten Computertomographen.

Die enge Vernetzung mit unseren psychosomatischen KollegInnen kommt unseren PatientInnen sehr zugute, da körperliche Symptome oft auch eine psychische Ursache haben. Die alleinige Betrachtung der körperlichen Beschwerden bringt oft keinen dauerhaften Therapieerfolg.

Alle ÄrztInnen unserer Klinik sehen sich als Team. Unser Ziel ist die körperliche und seelische Genesung unserer PatientInnen in der entspannten Umgebung einer modernen Klinik.

Am Standort Steigerwaldklinik Burgebrach decken wir ein breites Spektrum der Allgemeinen Inneren Medizin für Sie ab.

Gastroenterologie (Magen-Darm-Erkrankungen)

Hier werden neben der endoskopischen Diagnostik auch nahezu alle Verfahren der endoskopischen Therapie angewandt. Zertifizierte Hygienestandards und elektronische Kreislaufüberwachung garantieren dabei größtmögliche Sicherheit. Die Untersuchungen beziehen sich auf den gesamten Magen-Darm-Trakt mit Galle, Leber, Magen und Darm.

Im Dickdarm ist z. B. häufig die Abtragung von Polypen erforderlich, die mit der Hochfrequenz-Elektroschlinge durchgeführt wird. Polypen können Vorstufen von Krebs sein, daher ist ihre Therapie so wichtig. Andere Methoden wie Blutstillung, Verödung von krankhaften Veränderungen der Schleimhaut oder Wiederherstellung des Gallenflusses, sind seit vielen Jahren in unserer Abteilung Routine.

Je nach Schmerzempfindung werden während endoskopischer Untersuchungen schmerzstillende Medikamente gegeben. Bei Bedarf erfolgt eine Narkose im Beisein der/s Narkoseärztin/-arztes Durch die geschilderten Verfahren kann eine Operation in vielen Fällen vermieden werden.

Kardiologie

In diesem Bereich verfügen wir über eine moderne Ultraschalldiagnostik (Echokardiografie, transösophageale Echokardiografie, Gefäßdoppler) mit der Möglichkeit der Analyse von Wandbewegungsstörungen des Herzens.

Zunehmende Bedeutung gewinnt die frühzeitige Behandlung der Volkskrankheiten Bluthochdruck und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Teil der Therapie ist die Schulung unserer PatientInnen, um rechtzeitig Gefäßkrankheiten und Herzerkrankungen vorzubeugen.

Zur Diagnostik von Herz-Rhythmusstörungen führen wir neben der EKG-Diagnostik (Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG) auch die so genannte Kipptischuntersuchung durch und haben die Möglichkeit, unsere PatientInnen mit implantierbaren Langzeit-EKG-Geräten zu versorgen.

Zur Therapie bradykarder Rhythmusstörungen steht die gesamte Palette der Schrittmachertherapie – bis hin zum MRT-tauglichen Gerät – zur Verfügung.

Sollte eine Herzkatheteruntersuchung, die Versorgung mit implantierbarem Defibrillator oder auch einem biventrikulären Schrittmacher notwendig sein, kann dies umgehend in unserer Abteilung für Interventionelle Kardiologie unter Leitung von CA Dr. Hendrik Bachmann erfolgen.

Pulmonologie

In diesem Bereich wird das Bronchialsystem mit Videotechnik untersucht und die Lungenfunktion überprüft. Akute und chronische Lungenerkrankungen (Lungenentzündung, COPD, Asthma bronchiale etc.) werden ebenso kompetent diagnostiziert und therapiert.

Angiologie (Gefäßerkrankungen)

Im Bereich Angiologie erfolgt die Diagnostik und Behandlung jeder Art von Erkrankungen der Arterien und Venen (zum Beispiel Schaufensterkrankheit, Raucherbein, Krampfaderleiden, Thrombosen). Spezielle Strömungsuntersuchungen des fließenden Blutes, vor allem mittels farbcodierter Ultraschalldoppler-Technik, lassen Veränderungen der Halsschlagader (vorbeugende Schlaganfalldiagnostik) oder der Bauch- und Extremitätengefäße erkennen. Bei Bedarf werden die Gefäße mittels Kontrastmittelröntgenuntersuchung (DSA) detailgenau dargestellt.

Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes)

Hier werden die PatientInnen medikamentös eingestellt und auch alle Folgeerkrankungen des Diabetes abgeklärt und behandelt. Die PatientInnen werden von unseren Diabetesteams in strukturierten Schulungen angeleitet. Andere Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion können bei uns selbstverständlich auch diagnostiziert und therapiert werden.

Neurologische und psychische Erkrankungen

SchlaganfallpatientInnen können in Zusammenarbeit mit unseren NeurologInnen im Ärztehaus nach sofortiger CT-Diagnostik zeitnah versorgt werden. Aber z. B. auch unklare Bewusstseinsstörungen, Schwindel unklarer Ursache oder Wirbelsäulenerkrankungen, werden von uns im Team behandelt.

Entgiftungsbehandlungen bei Alkoholkranken werden ebenso durchgeführt. Die enge Zusammenarbeit mit der psychosomatischen Abteilung ist bei diesen PatientInnen oft sehr hilfreich. Neben den modernen technischen Geräten trägt auch die angenehme und verständnisvolle Atmosphäre zwischen PatientInnen, ÄrztInnen und Pflegepersonal zur raschen Genesung bei. Wir wägen dabei sorgsam das technisch Machbare mit dem ethisch Vertretbaren ab.

AnsprechpartnerInnen

 

Ärztlicher Direktor, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin

Chefarzt Dr. med. Sören Maaß
Telefon: 09546-88-240
Fax: 09546-88-203
E-Mail: vzca.maass@gkg-bamberg.de

 

 

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Oberarzt Thomas Schliebener

 

 

Fachärztin für Innere Medizin

Oberärztin Petra Düchtel-Kuhn

 

 

Fachabteilung Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie

Telefon: 09546-88-240
Fax: 09546-88-203
E-Mail: vzca.maass@gkg-bamberg.de

Im neu gebauten und großzügig ausgestatteten Herzkatheterlabor werden Herzkranzgefäße untersucht und behandelt, Herzklappen vermessen und Herzleistungswerte berechnet. Auch Probenentnahmen aus dem Herzen werden durchgeführt.

PatientInnen, die unter schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen leiden oder bei denen das Risiko eines plötzlichen Herztods besteht, werden mit modernen implantierbaren Defibrillatoren versorgt, die in der Regel in örtlicher Betäubung operativ implantiert werden.

Die Abteilung führt sowohl stationäre als auch ambulante PatientInnen, je nach Schwere der Erkrankung. Dabei legt das Team Wert auf maximalen Patientenkomfort. Dazu gehört zum Beispiel die Katheteruntersuchung über den Arm, bei der die sonst notwendige Bettruhe entfällt und auch das Risiko von Blutergüssen minimiert wird. Soweit diese Technik möglich und sinnvoll ist, werden wir sie Ihnen anbieten.

Zusätzlich kooperieren wir mit der Kardiologischen Praxis von Herrn PD Dr. med. Bernd Ebner in Trabelsdorf im MVZ Bamberg-Forchheim. Praxistage sind täglich außer Mittwochs. Mittwochs ist Dr. Ebner als Oberarzt in der Interventionellen Kardiologie der Steigerwaldklinik Burgebrach mit dem Schwerpunkt Herzkatheterdiagnostik und -therapie tätig.

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

 

Fachärztin Innere Medizin und Kardiologie

Oberärztin Kerstin Rupprecht (derzeit in Elternzeit)

 

 

Fachärztin für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin, Notfallmedizin

Oberärztin Dr. med. Dea Humar

 

 

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Oberarzt PD Dr. med. Bernd Ebner

 

Fachabteilung Interventionelle Kardiologie

Telefon: 09546-88-250
Fax: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

Fachabteilungen Chirurgie

Das Zentrum Chirurgie der Steigerwaldklinik Burgebrach besteht aus der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie (Chefarzt Michael Zachert) sowie den Sektionen für Unfall- und Orthopädische Chirurgie (Chefarzt Dr. Manfred Gunselmann) und Phlebologie (Ärztlicher Leiter Christoph Rösch). Für konsiliarärztliche neurochirurgische Operationen steht Prof. Dr. Krone an der Steigerwaldklinik zur Verfügung, für konsiliarärztliche plastisch-ästhetische Operationen Dr. Aletta Eberlein.

Auf den folgenden Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich über unser Spektrum, über verschiedene Erkrankungen und deren chirurgische Therapieoptionen, zu informieren. Ein persönliches Beratungsgespräch kann dies natürlich nicht ersetzen. Vereinbaren Sie daher einen Termin mit dem Sekretariat des Zentrums Chirurgie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die operative Behandlung von Leisten-, Nabel-, Bauchwand- und Narbenbrüchen zählt zum großen Bereich der Allgemeinchirurgie. Die operative Versorgung von „Brüchen“ ist eine der häufigsten Operationen in Deutschland. Ein Leistenbruch verheilt nicht von alleine und kann unter Umständen lebensgefährlich werden, sodass bei Beschwerden eine Operation zu empfehlen ist. Individuell an die persönliche Situation angepasst, kann ein operatives Verfahren gewählt werden (minimal-invasiv, mit oder ohne Netz, ambulant oder stationär usw.) – die verschiedenen operativen Verfahren werden an unserer Klinik angeboten. So genannte „Brüche“ entstehen in der Regel bei angeborenen oder erworbenen Schwachstellen in der Bauchwand. Dabei bildet sich eine Lücke durch die Bauchwandmuskulatur hindurch. Das Bauchfell stülpt sich wie der Finger eines Handschuhs durch die Bauchdecke und kann dort zumeist schmerzhaft getastet werden. Zudem besteht die Gefahr einer Einklemmung, d. h. Dünn- oder Dickdarmanteile oder das o. g. Netz rutschen in die Lücke hinein und stecken dort fest. Das kann zu ernsthaften Durchblutungsstörungen der eingeklemmten Organe führen, die eine Notoperation erforderlich machen. Daher empfiehlt sich der rechtzeitige operative Verschluss einer entstandenen Lücke. Brüche sollten nach heutigem Stand der Wissenschaft spannungsfrei, d. h. ohne Zug, auf die auseinander gewichenen Gewebsstrukturen – durch Einlage eines gut verträglichen Kunststoffnetzes – verschlossen werden. Das Netz dient hierbei als Gerüst bzw. Leitschiene für das einwachsende körpereigene Bindegewebe, welches den Bruch schließlich stabilisiert.

 

 

 

 

Darüber hinaus umfasst das Gebiet der Allgemeinchirurgie z. B. die Entfernung von Weichteiltumoren unter der Haut (sogenannte Lipome, Atherome etc.). Hierbei ist im Einzelfall zu klären, ob eine stationäre Behandlung erforderlich oder eine ambulante Therapie ausreichend ist. Auch das Einsetzen von Portkathetern (z. B. zur Chemotherapie) wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Einen hohen Stellenwert haben in der modernen Allgemeinchirurgie neueste Verfahren zur Wundbehandlung bei Infektionen der Haut oder chronischen, schlecht heilenden Wunden. Durch sogenannte Vakuum-Verbände („Unterdrucktherapie“) kann der Wundgrund vorbereitet werden. Im Anschluss erfolgt die Sekundärnaht bzw. die Hauttransplantation.

 

AnsprechpartnerInnen

 

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie

Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de

 

 

Fachabteilung Chirurgie

Viszeralchirurgie (= Operation an den inneren Organen)

Die Viszeralchirurgie (von lateinisch Viszera = Eingeweide), auch Bauchchirurgie genannt, umfasst die operative Behandlung der inneren Organe, das heißt des gesamten Verdauungstraktes einschließlich des Magens, des Dünn- und Dickdarms, des Enddarms, der Leber, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und der Milz. Viszeralchirurgische Erkrankungen lassen sich u. a. in gutartige (Verletzungen, Entzündungen und gutartige Tumore) und bösartige Erkrankungen (bösartige Tumore, „Karzinome“) der genannten Organe unterteilen.

In den letzten Jahren hat sich in immer mehr Bereichen der Viszeralchirurgie die minimal-invasive Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“) und insbesondere hierbei die laparoskopische Chirurgie durchgesetzt. Diese Techniken bieten den PatientInnen den großen Vorteil der absoluten Gewebeschonung, mit rascher, weitgehend schmerzfreier Wundheilung und kurzem stationären Aufenthalt. Chefarzt Michael Zachert und sein Team führen mit moderner HD- und 3D-Videotechnologie den überwiegenden Anteil der Operation in minimal-invasiver Technik durch.

 

 

Onkologische Chirurgie

Unser Spektrum umfasst die operative Behandlung von Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes und der Schilddrüse. Durch die lange Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen, wie der Strahlentherapie, der Nuklearmedizin und der Onkologie, wird eine optimierte, patienten- und stadiengerechte Behandlungsplanung nach den aktuellen Leitlinien angeboten. So kann z. B. bei Eingriffen am unteren Mastdarm nach Durchführung einer neoadjuvanten Radiochemotherapie (Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie mit nachfolgender Operation) in vielen Fällen der Schließmuskel erhalten werden und ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) verhindert werden. Die meisten bösartigen Erkrankungen an der Schilddrüse können durch eine komplette Entfernung der Schilddrüse, mit nachfolgender Radiojodtherapie, erfolgreich behandelt werden.

 

Schilddrüsenchirurgie

Die Schilddrüsenchirurgie umfasst die operative Therapie von Erkrankungen der Schilddrüse (Knotenstruma, Morbus Basedow, Schilddrüsenkarzinom). Hier arbeiten wir in enger Verzahnung von präoperativer Diagnostik und postoperativer Nachsorge mit der/m niedergelassenen NuklearmedizinerIn und der/m Hausärztin/arzt zusammen. Intraoperativ wird das Gewebe, falls erforderlich im Rahmen einer Schnellschnittuntersuchung von der/vom Pathologin/en, begutachtet. Dadurch können Nachoperationen meistens vermieden werden. Die routinemäßige Anwendung von Lupenbrille und Nervenüberwachungssystem (Neuromonitoring) schafft für die/den Patientin/en die größtmögliche Sicherheit.

Neuromonitoring

Ein Nervenüberwachungssystem kontrolliert während der Operation die Funktion der Stimmbandnerven. Es wird routinemäßig bei allen Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenoperationen im Zentrum Chirurgie der Steigerwaldklinik sowie der Juraklinik Scheßlitz eingesetzt. Es hilft dabei, Nerven zu identifizieren und, vor allem, zu schützen.

 

Lupenbrille

Sowohl in der Steigerwaldklinik als auch in der Juraklinik erfolgt die Operation an der Schilddrüse immer unter Zuhilfenahme einer Lupenbrille. Die Vergrößerung von mindestens 2,5-fach bietet die größtmögliche Sicherheit zur Darstellung der feinen Strukturen im Operationsgebiet. Auch dies dient der Sicherheit der/s Patientin/en.

 

Proktologie

Erkrankungen im Bereich des Enddarms sind für PatientInnen besonders belastend. Aufgrund der moderaten Größe unseres Unternehmens lässt sich hier ein individueller Ärztin/Arzt-PatientInnen-Kontakt garantieren, um auch Tabu-Themen in diskreter Atmosphäre zu besprechen. Bei Hämorrhoidalproblemen werden, falls notwendig, neben konventioneller Operationstechniken (Milligan Morgan), auch moderne Operationsverfahren wie die Stapler Hämorrhoidopexie (OP nach Longo) angeboten. Andere anale Erkrankungen wie Abszesse, Fisteln, Fissuren und sonstige Schießmuskelprobleme, werden ebenso in großer Anzahl therapiert.

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie

Chefarzt Michael Zachert
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de

 

Facharzt für Chirurgie

Oberarzt Andreas Rösch

 

 

 

Fachabteilung Chirurgie

 

 

Im Fachbereich Phlebologie werden endovenöse Verfahren in der Phlebochirurgie genauso angeboten wie mikrochirurgische Verfahren. Das sogenannte „Offene Bein“ (Ulcus cruris) wird in moderner Shaving-Technik und Meshgraftplastik dauerhaft verschlossen. Modernste nicht-invasive Diagnoseverfahren, wie farbcodierte Duplex-Sonographie, Venenverschlussplethysmographie und Pulsoxymetrie, kommen hierbei zur Anwendung.
Die Mikroschaumverödung wird in unseren Kliniken seit wissenschaftlicher Anerkennung dieses Verfahrens betrieben. Ebenso werden für die Beseitigung von Krampfadern, neben der klassischen Operation mit Crossektomie und Entfernung der kranken Venen in mikrochirurgischer Technik, thermische Verfahren, wie endovenöse Lasertherapie und Radiowellentherapie (VNUS-FAST-Radiowellentherapie in zweiter Generation) eingesetzt.

AnsprechpartnerInnen

Leiter des Schwerpunktes Phlebologie und Facharzt für Chirurgie,
Zusatzbezeichnung Phlebologie

Christoph Rösch
Telefon: 09546-592522
Fax: 09546-8122
E-Mail: anmeldung@venenzentrumsteigerwald.de

 

Facharzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Phlebologie

Oberarzt Dr. med. Michael Mehlhorn

 

 

Fachabteilung Chirurgie

 

 

Die unfallchirurgische und orthopädische Chirurgie ist bei Arbeitsunfällen, Schul- und Wegeunfällen zugelassen. Es werden sämtliche Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates, sofern notwendig, mittels modernster Operationstechniken behandelt. Gelenkspiegelungen werden am Knie-, Sprung-, Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk durchgeführt.

 

 

Ein weiterer Kernbereich ist die prothetische Versorgung mit Hüft-, Knie- und Schultergelenken, die aufgrund hoher Fallzahlen zu unseren Paradedisziplinen zählt. Wirbelkörperbrüche werden durch innere Stabilisatoren und, in geeigneten Fällen, durch Auffüllen mit einem Spezialzement (Vertebroplastie), insbesondere bei Knochenschwund (Osteoporose), versorgt. Sportverletzungen werden operativ und auch konservativ mit Hilfe von speziellen operativen Techniken, wie z. B. Knorpelknochenverpflanzungen, durchgeführt.

Wiederherstellungs-, Fuß- und Handchirurgie

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen die Versorgung frischer Verletzungen, Nervenkompressionssyndrome sowie Sehnen- und Sehnenplastiken. Korrektur- und Umstellungsoperationen im Bereich des Vorfußes (Hallux Valgus, Hammerzehe) sowie die chirurgische Intervention beim diabetischen Fuß sind ebenfalls Standard.

AnsprechpartnerInnen

 

Facharzt für Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und D-Arzt

Dr. med. Manfred Gunselmann
Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201

 

Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

Oberarzt Michael Stahl

 

 

 

Fachabteilung Chirurgie

Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201

Dr. med. Aletta Eberlein bietet als Fachärztin für Plastische Chirurgie mit ihrer über 20-jährigen Operationserfahrung ein umfangreiches Behandlungsspektrum im Bereich der rekonstruktiven Plastischen Chirurgie sowie auf dem anspruchsvollen Gebiet der „Schönheitsoperationen“. Viele dieser Eingriffe können in der Praxisklinik im Zentrum Bambergs ambulant oder kurzstationär vorgenommen werden. Umfangreichere Operationen werden in der nahegelegenen Steigerwaldklinik Burgebrach durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.plastische-chirurgie-eberlein.de

 

AnsprechpartnerInnen

Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie sowie Dermatologie

Dr. med. Aletta Eberlein
Telefon: 0951-208-778-90
Fax: 0951-917-92-92
E-Mail: info@plastische-chirurgie-eberlein.de

 

Fachabteilung Chirurgie

Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201
Die Praxis im Zentrum Würzburgs, in unmittelbarer Nachbarschaft zu zahlreichen Facharztpraxen, hat sich auf die neurochirurgische Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, Schmerzsyndromen und Druckschäden peripherer Nerven spezialisiert. Neben der persönlichen Untersuchung und Beratung liegt der Schwerpunkt in der operativen Behandlung, die durch uns zum Teil ambulant, überwiegend aber stationär, in der Steigerwaldklinik Burgebrach nach modernsten Standards erfolgt. Eine neurochirurgische Sprechstunde ist nach Vereinbarung im chirurgischen Zentrum der Steigerwaldklinik möglich.
Operatives Leistungsspektrum:
  • Mikrochirurgische Operationen bei Bandscheibenvorfällen der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Mikrochirurgische Operationen bei Wirbelkanalverengungen („Spinalkanalstenose“) der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Stabilisierende Eingriffe an der Wirbelsäule

Weitere Informationen finden Sie unter: www.neurochirurgen.de

 

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Neurochirurgie, Zusatzbezeichnung Neurochirurgische
Intensivmedizin und Schmerzchirurgie

Prof. Dr. Andreas Krone
Telefon: 0931-553-60
Fax: 0931-304-63-30
E-Mail: praxis@neurochirurgen.de

 

Fachabteilung Chirurgie

Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201

Fachabteilung Intensivmedizin

Unter Leitung unserer Fachabteilung werden alle kritisch kranken PatientInnen auf einer hochmodernen Intensivstation betreut. Mit der Einführung der Nierenersatztherapie komplettieren wir das intensivmedizinische Angebot. Auch wenn niemand es sich wünscht, so ist es dennoch beruhigend, dass Intensivmediziner Dr. Bachmann und sein Team Erfahrung in der Anwendung aller gängigen Notfallmaßnahmen haben. Als Schulungsleiter zahlreicher Reanimationskurse trägt er auch die Verantwortung für ein gut geschultes Personal.

Das für die Intensiv- und Notfallmedizin hohe Maß an Technik macht vielen Betroffenen und deren Angehörigen Angst. Diese Angst ernst zu nehmen, ihr zu begegnen und die Patientenwünsche immer im Fokus aller ärztlichen Entscheidungen zu halten, ist das Bestreben von Dr. Bachmann und seinem Team.

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin

Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-290 oder -341 / Juraklinik: 09542-779-413 oder -450
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-278

Intensivstation

Fax: 09546-88-149

Fachabteilungen Anästhesie

Die Anästhesie hat sich ihre Eigenständigkeit lange erarbeitet und ist heute mit ihren vier Säulen OP-Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie/Palliativmedizin eines der wichtigsten Teilgebiete der Medizin. Das anästhesiologische Team betreut alle PatientInnen unserer Kliniken, die im Rahmen eines operativen Eingriffes oder einer diagnostischen Maßnahme eine gezielte Schmerzausschaltung benötigen. Zusätzlich behandeln wir chronische SchmerzpatientInnen ambulant sowie stationär. Ein für die hiesige Bevölkerung/PatientInnen zunehmend wichtiges Thema ist die Palliativmedizin, welche wir ebenfalls anbieten können.

Wir orientieren uns bei unseren anästhesiologischen Tätigkeiten an den aktuellen und wissenschaftlich anerkannten, modernsten medizinischen Verfahren. Die Ausstattung unserer Anästhesiearbeitsplätze zeichnet sich durch einen hohen technischen Standard aus. Unser besonderes Anliegen ist es, jeder/m unserer PatientInnen, neben allen apparativen Behandlungsmöglichkeiten, stets mit Verständnis, Respekt und Zuwendung zu begegnen – gemäß dem Leitbild des Klinikums des Landkreises Bamberg.

Die einzelnen Fachbereiche des Instituts für Anästhesie an der Steigerwaldklinik sind:

  • Anästhesie zur OP/Diagnostik
  • Schmerztherapie
  • Palliativmedizin
  • Rettungsmedizin

Schmerzhafte Untersuchungen und Operationen werden regelmäßig in Narkose (Allgemeinanästhesie) oder in Dämmerschlaf (Analgosedierung) durchgeführt. Für die Narkose, aber auch für die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen (vor allem von Atmung und Kreislauf) während des Eingriffs, ist die/der AnästhesistIn zuständig. Sie/Er arbeitet eng mit der/m OperateurIn/UntersucherIn zusammen, um die vollständige Sicherheit der/s Patientin/en zu gewährleisten.

Eine Narkose oder der Dämmerschlaf schalten das gesamte Bewusstsein sowie das Schmerzempfinden aus. Die/Der PatientIn befindet sich von Beginn der Narkose an bis zu ihrem Ende in einem tiefschlafähnlichen Zustand.

Vor der eigentlichen Operation, noch auf der Krankenstation, wird ein Beruhigungsmittel (sog. Prämedikation) gegeben. Im Operationssaal wird die Narkose mit einem Narkosemittel eingeleitet, welches in eine Armvene gespritzt wird (intravenöse Narkose). Bei länger dauernden Eingriffen werden Narkosemittel entweder kontinuierlich intravenös zugeführt (sog. totale intravenöse Anästhesie = TIVA), oder die Narkose wird mit gasförmigen Medikamenten (sog. Inhalationsanästhetika) aufrechterhalten.

Die Gabe von Inhalationsanästhetika erfolgt auf die gleiche Weise wie die Sauerstoffversorgung während der Narkose: entweder über eine Maske (z. B. bei kürzeren Eingriffen), die auf Mund und Nase aufliegt, oder über einen Beatmungsschlauch (Tubus), der – nachdem Sie bereits eingeschlafen sind – unter Sichtkontrolle schonend in die Luftröhre eingeführt wird. Alternativ kann die Beatmung auch mit einer sog. Kehlkopfmaske (Larynxmaske) erfolgen. Diese legt sich nach Einführen durch den Mund mit ihrer Luftöffnung passgenau vor den Kehlkopfeingang.

Schwere Anästhesiezwischenfälle sind selbst bei erheblichen gesundheitlichen Vorerkrankungen sehr selten. Die heutigen Narkoseverfahren ermöglichen durch genaue Dosierung und Kombination verschiedener Narkosemittel sowie durch den Einsatz moderner Beatmungsgeräte eine gute und sichere Steuerung der Atmung, des Kreislaufs und anderer lebenswichtiger Körperfunktionen. Um Zwischenfälle und Komplikationen zu verhindern, werden diese Funktionen während der gesamten Anästhesiedauer kontinuierlich überwacht.

In jedem dritten Haushalt in Europa lebt ein Mensch, der unter Schmerzen leidet. Etwa 17 % aller Deutschen sind von lang anhaltenden, chronischen Schmerzen betroffen – also mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland. Bei diesen PatientInnen hat der Schmerz seine ursprüngliche Warnfunktion verloren und ist zum eigentlichen Problem geworden.

Chronische Schmerzen greifen in alle Lebensbereiche ein und verursachen oft einen besonders großen Leidensdruck. Lang anhaltende Schmerzen führen auch zu einem enormen Schmerzmittelverbrauch, vielen medizinischen Leistungen und einem Ausfall von Arbeitskraft. Moderne Behandlungen chronischer Schmerzen gehen weit über die Verordnung von Medikamenten und operative Eingriffen hinaus. Sie berücksichtigen neben gezielter medikamentöser Therapie auch Verfahren wie psychologische Schmerzbewältigungsstrategien, Entspannungsübungen, Trainingstherapie oder physikalische und manuelle Therapiemethoden (s. u. Multimodale Schmerztherapie).

In der Schmerztherapie bieten wir eine persönlich zugeschnittene Schmerztherapie von chronischen bzw. akuten Schmerzen sowie medikamentöse Einstellungen und Behandlungen komplexer Schmerzbilder z. B.:

 

  • Schmerzen am Bewegungssystem (z. B. Rückenschmerzen)
  • Akuter „Hexenschuss“
  • Chronische Arthrose (z. B. Schulterschmerzen)
  • Fibromyalgie und Ganzkörperschmerzen
  • Gesichtsschmerzen
  • Unterleibsschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Nervenschmerzen (Gürtelrose, Polyneuropathie, Morbus Sudeck, CRPS I +II)
  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Tumorschmerzen

In der Schmerzambulanz können alle PatientInnen (Nichttumorschmerz, Tumorschmerz) mit akuten und chronischen Schmerzzuständen vorgestellt werden, die anderweitig nicht adäquat medikamentös einzustellen sind. Die Schmerzambulanz ist Ansprechpartnerin für schmerztherapeutische Fragestellungen im Klinikum des Landkreises Bamberg (Konsiliardienst) und übernimmt auch den perioperativen Akutschmerzdienst. Chronische SchmerzpatientInnen mit einer langen Leidensgeschichte und mehreren erfolglosen Therapien können stationär in Form einer Multimodalen Schmerztherapie durch ein interdisziplinäres Team (Spezielle/r SchmerztherapeutIn Psychosomatik, Ergotherapie, Musik- und Kunsttherapie, Physiotherapie, Entspannungsverfahren) an der Juraklinik behandelt werden. Chronischer Schmerz bleibt für alle Beteiligten – für die/den Patientin/en, die Familie und den Freundeskreis, den Arbeitsplatz und seine BehandlerInnen – eine Herausforderung, gerade weil Schmerzen oft nur gelindert werden können.

 

 

Das gemeinsame Ziel ist, mit dem Schmerz lebenswert zu leben.

Anmeldung zum Vorgespräch wegen einer Schmerztherapie: Schmerzambulanz: 09546-88-341 Information: 09546-88-100 Diensthabende/r AnästhesistIn: 09546-88-555

Palliativmedizin ist nach den Definitionen der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin „die aktive, ganzheitliche Behandlung von PatientInnen mit einer progredienten (voranschreitenden), weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt“.

 

 

Die Palliativmedizin geht über eine rein palliative Therapie hinaus. Denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden der/s Patientin/en stehen im Vordergrund der Behandlung.

In unserer Klinik steht hierfür ein interdisziplinäres Team zur palliativ-medizinischen Komplexbehandlung zur Verfügung. Dieses setzt sich zusammen aus: PalliativmedizinerIn, Palliativ-Care-Schwester/-Pfleger, SozialarbeiterIn/Sozialpädagogik, PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, KunsttherapeutInnen (Kunst- und Musiktherapie) sowie EntspannungstherapeutInnen. Insgesamt beträgt die Komplexbehandlung mindestens sechs Stunden pro PatientIn und Woche.

Wir arbeiten eng mit der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) am Hospiz- und Palliativzentrum Bamberg zusammen.

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin

Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-290 oder -341 / Juraklinik: 09542-779-413 oder -450
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-278

Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und Rettungsmedizin

Oberarzt Dr. med. Christian Graf

Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Oberarzt Dr. med. Michael Schäff

Fachärztin für Anästhesie / Neurochirurgie Zusatzbez.: Spezielle Schmerztherapie

Oberärztin Alexandra Herdan

Fachabteilung Anästhesie

Telefon:
Information: 09546-881-00 
OP-Anästhesie: 09546-885-55 
Schmerzambulanz: 09546-883-41
Fax: 09546-882-01
E-Mail: t.eberlein@gkg-bamberg.de

Fachabteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Die Psychosomatischen Abteilungen der Steigerwaldklinik  bestehen seit 2005. Ein multiprofessionelles Team behandelt PatientInnen mit psychosomatischen Krankheitsbildern mit einem tiefenpsychologischen Behandlungskonzept auf psychoanalytischer Grundlage, ergänzt durch systemische, kognitiv-behaviorale und erlebnisorientierte Elemente.

Das Zusammenwirken von Einzel- und Gruppentherapien, kreativen Therapieangeboten und psychosomatischer Pflege in einer respektvollen, individuell zugewandten und schützenden Atmosphäre, kennzeichnet unsere Behandlung. Hierfür stehen 30 vollstationäre Betten in der Steigerwaldklinik  (Gesetzlichversicherte, Privatversicherte und SelbstzahlerInnen) zur Verfügung.

Alle Erkrankungen, bei denen körperliche, seelische und soziale Faktoren die Entwicklung, Auslösung und Aufrechterhaltung der Krankheit beeinflussen, gehören zum Behandlungsspektrum unserer Klinik.

Psychosomatische Erkrankungen mit ausgeprägter:

 

  • Depressiver Symptomatik
  • Erschöpfungssymptomatik (Burnout-Syndrom)
  • Angstsymptomatik
  • Zwangssymptomatik

 

Funktionelle psychosomatische Erkrankungen:

  • Herzangsterkrankungen
  • Magen-Darm-Störungen
  • Atemstörungen
  • Schwindelzustände
  • Ohnmachten
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Psychogene Lähmungen
  • Psychogene Anfälle

 

Seelische Belastungen und Krisen bei vorwiegend körperlicher Krankheit:

  • Herzkreislaufstörungen
  • Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit
  • Diabetes mellitus
  • Chronisch entzündliche Darmkrankheiten
  • Bronchialasthma
  • Neurodermitis, Allergien
  • Autoimmunkrankheiten, rheumatische Krankheiten
Chronische Schmerzkrankheiten

 

Essstörungen:

  • Anorexia nervosa
  • Magersucht
  • Bulimia nervosa
  • Bulimie

 

Reaktive seelische Erkrankungen nach schweren Belastungen (posttraumatische Belastungsreaktion und posttraumatische Belastungsstörung):

  • Lebenskrisen
  • Schwere Verlusterlebnisse
  • Akute und chronische Traumatisierungen
  • Krebserkrankungen
  • Herzinfarkt
  • Herzoperationen
Unser psychosomatisches Krankheitsverständnis beruht auf der Vorstellung, dass körperliche, seelische und soziale Bedingungen wesentlichen Einfluss nehmen auf Gesundheit und Krankheit, auf Beziehungs- und Gestaltungsfähigkeit eines Menschen. Seelische Konflikte, die verdrängt werden, führen zu Befindlichkeitsstörungen und manifestieren sich im Körper mit vielerlei Symptomen, für die meist keine organische Ursache gefunden wird.

 

 

 

 

Unser Behandlungsziel ist es, krankmachende Faktoren zu erkennen, zu verstehen und einen gesünderen Lebensentwurf zu entwickeln. Im Zentrum steht dabei die Bearbeitung des individuellen Krankheitserlebens und des Zusammenhangs von Lebensgeschichte und Symptombildung. Unsere PatientInnen erhalten in einer intensiven Arbeit mit der/dem Bezugstherapeutin/en und dem gesamten Behandlungsteam die Chance, sich selbst besser verstehen und annehmen zu können sowie die eigene Haltung und innere Einstellungen zu verändern.

Individuelle Betreuung und eine hohe Behandlungsintensität, eingebettet in die therapeutische Gemeinschaft und einen strukturieren Tagesablauf, ermöglichen eine hohe Behandlungseffektivität. Jede/r Patient/in erhält bei Aufnahme eine/n Bezugstherapeutin/en und wird nach einer diagnostischen Phase einer therapeutischen Kleingruppe als Bezugsgruppe zugeordnet. Die feste Bezugsgruppe schafft eine unterstützende und tragende Atmosphäre und ermöglicht korrigierende Beziehungserfahrungen im therapeutischen Prozess.

Diagnostische Phase

In der ersten Behandlungswoche findet eine intensive psychosomatische und somatische Diagnostik statt. Bedarfsweise kann die somatische Diagnostik im Rahmen eines Konsil- und Liasondienstes durch die anderen Fachabteilungen unseres Hauses ergänzt werden. Zum Abschluss der Diagnostik stehen die Entwicklung eines individuellen Behandlungsplans und die Zuordnung zu einer therapeutischen Bezugsgruppe.

 

  • Regelmäßige Einzeltherapien bei der/beim Bezugstherapeutin/en
  • Kleingruppentherapie
  • Kunsttherapie
  • Körpertherapie
  • Musiktherapie
  • Entspannungsverfahren
  • DBT-Gruppen (Achtsamkeitstraining, Skilltraining)
  • Bewegungstherapie und Krankengymnastik
  • Psychoedukatiove Gruppen (Patientenschulung)
  • Paar- und Familiengespräche
  • Ernährungstherapie und Essbegleitung
  • Biofeedback
Einzeltherapien

Tragendes Element der Therapie ist Einzeltherapie bei der/beim Bezugstherapeutin/en, die regelmäßig zwei- bis dreimal pro Woche stattfindet.

 

Gruppentherapie (therapeutische Kleingruppe)

Die psychodynamische Kleingruppe ist in einem stationären integrierten Behandlungsansatz ein sehr wichtiger Wirkfaktor. Sie findet dreimal pro Woche statt. Der Behandlungsfokus ist je nach Krankheitsbild und Behandlungsziel unterschiedlich.

Gruppentherapie (therapeutische Kleingruppe)

Psychodynamische, konfliktorientierte Behandlungsgruppe

Die Behandlung dieser Therapiegruppe ist konfliktorientiert. Im Zentrum steht die Bearbeitung des unbewussten, zentralen Beziehungskonfliktes, der in konflikthaften Situationen des alltäglichen Lebens aktiviert wird, nicht mehr kompensiert werden kann und so zur Entwicklung von Krankheitssymptomen führt. Dies sorgt für eine starke Einschränkung der persönlichen Beziehungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und führt zu starkem Leiden. Die Arbeit an einem umfassenderen Selbstverständnis und an Möglichkeiten der Veränderung der eigenen Haltung und der inneren Einstellung – zu sich selbst und seiner Krankheit wie auch zu anderen Menschen – ist Ziel der Behandlung. Damit ist bei den meisten Menschen auch eine Symptomlinderung verbunden.

 

Strukturorientierte Behandlungsgruppe

PatientInnen, die eine höhergradige strukturelle Störung – z. B. schwere Selbstwertkrisen oder Borderlinestörung – aufweisen oder deren Symptomatik als Ausdruck von Realtraumata im Sinne eines posttraumatischen Syndroms verstanden werden, werden in der struktur¬orientierten Behandlungsgruppe behandelt. Diese Gruppe enthält psychodynamische, strukturorientierte und kognitiv-behaviorale Therapieelemente und hat vor allem Stabilisierung und Emotionsregulierung zum Ziel.

Kriseninterventionsgruppe

Menschen, die durch eine psychosoziale Krise ihr seelisches und/oder körperliches Gleichgewicht verloren haben, werden in der Kriseninterventionsgruppe behandelt. Krisenauslösend können akute Ereignisse oder Lebensumstände sein, die im Augenblick nicht bewältigt werden können und die individuellen Anpassungsmöglichkeiten überfordern. Ziele der Behandlung sind zunächst eine Stabilisierung und Angstreduktion sowie eine Ressourcenorientierung zur aktuellen Problembewältigung und zur Neuorientierung. Die Arbeit in der Gruppe ist methodenflexibel: Neben Einzel- und Gruppentherapie ist oft eine unterstützende Medikation hilfreich. Das Erleben der therapeutischen Gemeinschaft, sozialpädagogische Beratung und Einbeziehen von PartnerIn und/oder Familie sind oft hilfreich. PatientInnen können nach ärztlicher Einweisung über eine meist kurze Wartezeit (0 – 3 Wochen) mit begrenzter Behandlungsdauer über 3 – 4 Wochen behandelt werden.

 

Multimodale Schmerzgruppe

PatientInnen mit chronischen Schmerzen, die länger als sechs Monate dauern und lebens¬bestimmend geworden sind, werden in dieser Therapiegruppe, die durch ein interdisziplinäres, multiprofessionelles Team aus Schmerz-thera¬peutInnen, psychosomatisch tätigen ÄrztInnen, PsychologInnen, Spezial¬therapeutInnen und psychosomatischer Pflege gekennzeichnet ist, behandelt. Ziele der Behandlung sind Stressbewältigung, Veränderung ungünstiger Verhaltensweisen (z. B. Schonverhalten, Rückzug- oder Durchhaltestrategien), Veränderung von schmerzverstärkenden Einstellungen und Gedanken und Reduktion von Angst und Depression.

AnsprechpartnerInnen

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Chefarzt Dr. med. C. Lehner
Telefon: 09546-88-510
Fax: 09546-88-511
E-Mail: sekretariatps@gkg-bamberg.de

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Zusatzbezeichnung Homöopathie und Naturheilverfahren

Oberärztin Dr. med. Eva-Maria Welker

Sekretariat Psychosomatik

Christine Krug
Telefon: 09546-88-510
Fax: 09546-88-511
E-Mail: sekretariatps@gkg-bamberg.de

Sekretariat Psychosomatik

Jana Gröger
Telefon: 09546-88-510
Fax: 09546-88-511
E-Mail: sekretariatps@gkg-bamberg.de

Physikalische Therapie

An unserem Standort der Steigerwaldklinik Burgebrach steht Ihnen die Physiotherapeutische Abteilung EichelbergPhysio zur Verfügung. Die Physikalische Abteilung ist von allen gesetzlichen und privaten Kassen zur ambulanten Behandlung und zur Erbringung unterschiedlichster Therapieformen zugelassen und steht für die Allgemeinheit offen. Verschiedene Anwendungen können auch käuflich erworben werden.

Unser Team verfügt über PhysiotherapeutInnen und MasseurInnen. Unsere MitarbeiterInnen bilden sich regelmäßig weiter und unterstützen Sie durch die professionelle Ausbildung und Ausstattung bei der Erreichung Ihrer Ziele. Vereinbaren Sie mit uns einen individuellen Termin!

Physiotherapien

  • Krankengymnastik
  • Krankengymnastik am Gerät
  • Sportphysiotherapie
  • Manuelle Therapie
  • Behandlung nach Dorn
  • Craniosacrale Therapie
  • Wirbelsäulen-Entlastungsbehandlungen
  • Schlingentisch
  • Koordinationsschulung
  • Beckenbodentherapie
  • Bewegungsbad (Einzel- oder Gruppentherapie)

Therapieformen

  • Massage, Bindegewebsmassage
  • Triggerpunkt-Massage
  • Schröpfmassage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Lymphdrainage
  • Lymphomat-Kompressionstherapie
  • Elektrotherapie
  • Ultraschall, Elektrostimulation
  • TNS
  • Fango
  • Warmluft
  • Heiße Rolle
  • Kryotherapie

Bewegungsbad

  • Bewegungsbad Einzeltherapie
  • Bewegungsbad Gruppentherapie (max. drei Teilnehmer)

Ansprechpartner

Leitender Physiotherapeut

Rüdiger Beck
Telefon: 09546-88-280
Fax: 09546-88-289
E-Mail: info.stw@gkg-bamberg.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 08:00 – 16:30 Uhr
Freitag: 08:00 – 15:00 Uhr

Patienteninfo

Patientenaufnahme

Ihre Krankenhausaufnahme ist mit der Erfassung von persönlichen Daten und der Erledigung einiger Formalitäten verbunden. Bitte wenden Sie sich zu Beginn Ihres stationären Aufenthaltes an unsere Information. Falls Sie die Formalitäten nicht selbst erledigen können, bitten wir Sie, einen Ihrer Angehörigen damit zu beauftragen. Für eine reibungslose Aufnahme benötigen wir Ihre Versichertenkarte. Die MitarbeiterInnen informieren Sie ausführlich zu Ihrem Aufenthalt in unserem Krankenhaus. Unsere „Allgemeinen Vertragsbedingungen“ können Sie an der Information einsehen. Selbstverständlich unterliegen alle von Ihnen gemachten personenbezogenen Angaben den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.

Zentralaufnahme

Die Aufgaben der Zentralaufnahme umfassen die Planung und Steuerung von stationären Aufnahmen und Operationsterminen. Ihnen stehen eine Pflegekraft oder Medizinische Fachangestellte als AnsprechpartnerInnen für die Organisation und Vorbereitung des stationären Aufenthalts in unserer Klinik zur Verfügung. Ebenfalls erhalten Sie hier kompetente Auskunft zu allen weiteren Fragen.

Wahlleistungen

Die Inanspruchnahme der Wahlleistung „Unterkunft in einem Ein- und Zweibettzimmer“ muss zwischen Ihnen oder Ihren Angehörigen und der Klinik schriftlich vereinbart werden. Der Zimmerzuschlag beinhaltet nicht nur die Bereitstellung eines Ein- bzw. Zweibettzimmers, sondern gibt Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedene zusätzliche Serviceleistungen kostenlos in Anspruch zu nehmen.

Wir bieten Ihnen großzügige, wohnlich dekorierte Zimmer. Diese verfügen über eine hochwertige Raumausstattung, in der Sie sich wohl fühlen können.

Unsere Ein- und Zweibettzimmer sind modernst ausgestattet – mit optisch ansprechender Holzvertäfelung, Bildern und gefälliger Beleuchtung. Sie enthalten elektrisch verstellbare Komfortbetten, Schränke, ein abschließbares Wertfach, Kühlschrank, Farbfernseher, DVD-Player, Telefon, Audioanlage und Internetanschluss. Gerne erklärt Ihnen unsere Servicekraft die Bedienung. Im Eingangsbereich des Zimmers ist zusätzlich ein großer Spiegel angebracht.
Die Zimmer sind mit separater Dusche und WC ausgestattet. Es besteht eine Sitzgelegenheit für jede/n Patientin/en. Hand- und Badetücher sowie Dusch- und Waschsets werden gestellt, auf Wunsch werden Bademäntel und Fön gereicht.
PatientInnen mit der Wahlleistung „Unterkunft“ erhalten täglich neben der persönlichen Menüabfrage ein Freigetränk gratis. Dies kann wahlweise Wasser, Apfel-, Orangen- oder Tomatensaft sein. Die Speisekarte für WahlleistungspatientInnen, die ein höherwertiges Speisenangebot enthält, finden Sie auf Ihrem Zimmer – oder untenstehend zum Download.

  • Speisekarte_WahlpatientInnen.pdf Download
Ihre kleineren individuellen und persönlichen Wünsche nimmt die Servicekraft gerne entgegen. Diese steht Ihnen gerne zu den üblichen Arbeitszeiten zur Verfügung.
Die Aufnahme einer Begleitperson zu einer/m Patientin/en kann aus medizinischen Gründen notwendig sein. Wir möchten aber auch Ihren persönlichen Interessen an der Begleitung eines Angehörigen während des Klinikaufenthaltes Rechnung tragen – sofern die räumlichen Verhältnisse dies zulassen. Unsere Tarife für Verpflegung und Unterbringung der Begleitperson erfragen Sie bitte an der Information.
Neben der besonderen Ausstattung Ihres Zimmers stehen für Sie als WahlleistungspatientIn weitere Serviceleistungen zur Verfügung:

  • Die Handtücher im Bad werden täglich gewechselt.
  • Der Bettwäschewechsel findet in der Regel alle zwei Tage statt.
  • Mit der Wahlleistung „Unterkunft“ erhalten die PatientInnen täglich kostenlos eine Tageszeitung.
  • Die Grundgebühr für Telefon, Fernsehen, Internet,  DVD-Player und Audioanlage entfällt.
  • Zudem besteht die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an einer Diabetikerschulung und Ernährungsberatung.

Entlassmanagement

Ziel des Entlassungsmanagements ist die Vermeidung von Versorgungsbrüchen nach der Entlassung. Nach Absprache und Beratung mit der/m Patientin/en, den Angehörigen und den behandelnden ÄrztInnen können Kontakte zu externen PartnerInnen hergestellt und beispielsweise Langzeit- oder Kurzzeitpflegeplätze, aber auch die Versorgung durch eine Sozialstation im häuslichen Bereich organisiert werden. Die/der PatientIn erhält bei der Entlassung den Arztbrief für die/den weiterbehandelnde/n Ärztin/Arzt.

Es ist uns allen ein großes Anliegen, unsere PatientInnen umfassend und ausführlich zu informieren und sie als PartnerInnen im gemeinsamen Behandlungserfolg zu sehen. Für weitere Fragen steht Ihnen unser Patientenmanagement gerne zur Verfügung.

Wir informieren, beraten und vermitteln in den Bereichen:

  • Rehabilitation und Anschlussheilbehandlungen
  • Pflege zu Hause durch Angehörige
  • Pflege zu Hause durch ambulante Pflegedienste
  • Stationäre Pflege
  • Suche eines geeigneten Pflegeheimplatzes
  • Suche eines geeigneten Kurzzeitpflegeplatzes
  • Beantragung von Pflegehilfsmitteln, die zur Entlassung benötigt werden
  • Kontakten zu Krankenkassen, HausärztInnen, Beratungsstellen und Hilfsorganisationen
  • Beantragung von Pflegestufen
  • usw.

Unter Service können Sie sich weitere Informationen herunterladen.

Patientenfürsprecherin

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit wollen die Rechte der PatientInnen stärken. Die PatientenfürsprecherInnen sind VermittlerInnen zwischen PatientInnen und Klinik. Sie nehmen Anregungen und Beschwerden von PatientInnen und Angehörigen auf. Sie sind unabhängig und ehrenamtlich tätig.

Wo Menschen arbeiten, kommt es auch einmal zu Problemen und Missverständnissen. Vieles lässt sich oft schon in einem Gespräch zwischen PatientInnen, Klinikpersonal und einer/m „unparteiischen VermittlerIn“ klären. Die PatientenfürsprecherInnen sorgen für eine unbürokratische und individuelle Hilfe. PatientenfürsprecherInnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und behandeln alle Anliegen absolut vertraulich.

Sprechzeiten jeden ersten und dritten Montag im Monat von 16:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung – Zimmer 1200 – Obergeschoss Gerne können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, in den Briefkasten einwerfen oder per Mail senden.

Patientenfürsprecherin

Margit Selig
Telefon: 09546-88-277
E-Mail: patientensprecher.stw@gkg-bamberg.de

Seelsorge

Krank sein – das ist eine schwere Erfahrung. Es braucht schon viel Kraft und Mut „Ja“ zu dem zu sagen, was kommt. Da ist es gut, wenn liebe Menschen uns beistehen und wir auf ÄrztInnen und Krankenhauspersonal vertrauen können.

Auch wir – die SeelsorgerInnen der katholischen und evangelischen Kirche – wollen Sie in den Tagen der Krankheit begleiten, sofern Sie es wollen. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie einen Besuch oder ein persönliches Gespräch wünschen.

Weitere Auskünfte über Gottesdienste in der Krankenhauskapelle, Krankenkommunion, Abendmahl, Krankensalbung, Beichtgespräch, Besucherdienst etc. erhalten Sie beim Krankenhauspersonal. Die Gottesdienste in den Krankenhauskapellen können Sie über Ihren Fernseher bzw. über Hörfunk verfolgen.

Wir wünschen Ihnen auf diesem Weg gute Besserung und die nötige Kraft, Ihre Krankheit anzunehmen und zu tragen.

Besuchszeiten

Wir begrüßen es, wenn die PatientInnen Besuch bekommen, denn er begünstigt sehr häufig den Heilerfolg. Wir bitten jedoch darum, dass die Gäste die Besuchszeit – auch im Interesse der MitpatientInnen – um 19 Uhr beenden.

Besuchsdienst

Die MitarbeiterInnen des Krankenhausbesuchsdienstes haben es sich zur Aufgabe gemacht, für unsere PatientInnen da zu sein. Sie  versuchen, den PatientInnenen den Klinikaufenthalt zu erleichtern und durch besondere Zuwendung menschliche Hilfe zu geben. Sei es die Erledigung einer Angelegenheit bei der Bank, der Post oder bei einer Behörde, das Schreiben eines Briefes, die Benachrichtigung von Angehörigen oder des Ortspfarrers oder auch die Besorgung einer Kleinigkeit, welche Ihnen am Herzen liegt – die MitarbeiterInnen des Besuchsdienstes sind für Sie da. Insbesondere dann, wenn Sie einen Menschen sprechen möchten, der sich Zeit nimmt, Ihnen zuzuhören. Für pflegerische und medizinische Belange sind die MitarbeiterInnen jedoch nicht zuständig.

Der Krankenhausbesuchsdienst verrichtet seinen Dienst ehrenamtlich. Wie alle MitarbeiterInnen des Krankenhauses unterliegen auch diese Personen der Schweigepflicht.

Krankenhausabrechnung

Jede/r unserer PatientInnen hat das Recht auf eine der Art und Schwere seiner Erkrankung entsprechenden Leistung. Sie umfasst die ärztliche Behandlung einschließlich durchzuführender Operationen sowie Pflege, Unterkunft und Verpflegung. Mit dem DRG-Fallpauschalensystem wurde ein leistungsorientiertes Vergütungssystem eingeführt. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Krankenhausleistungen jeweils mit einer DRG-Fallpauschale je Behandlungsfall vergütet. Die Höhe dieser Fallpauschale richtet sich insbesondere nach Krankheitsart (Diagnose), Operation und Schweregrad der Erkrankung. Die Krankenkasse zahlt für eine/n Patientin/en mit leichten Erkrankungen somit weniger wie für eine/n Patientin/en mit einer schweren, aufwändig zu behandelnden Erkrankung. In unserem Aufnahmebüro bei der Information können Sie die entsprechenden Abrechnungsmodalitäten erfragen und auch die Tarife einsehen.  Unter “Entgelte” finden Sie die Tarife auch online zum Download.

Über diese Regelleistungen hinaus stehen Ihnen gegen gesondertes Entgelt verschiedene Wahlleistungen zur Verfügung:

  • die persönliche Behandlung durch den Chefarzt der Abteilung
  • die Unterkunft in einem Ein- bzw. Zweibettzimmer
  • die Bereitstellung eines Telefonapparates
  • Weitere Wahlleistungen stehen zur Verfügung.
Die Inanspruchnahme einer Wahlleistung muss zwischen Ihnen oder Ihren Angehörigen und der Juraklinik schriftlich vereinbart werden. Nähere Auskünfte erteilen Ihnen unsere MitarbeiterInnen an der Information. Unsere modernen Krankenzimmer verfügen alle über Nasszellen, ebenso sind Fernsehgeräte zur kostenfreien Nutzung installiert. An jedem Krankenbett befindet sich ein Telefonanschluss. PatientInnen mit der Wahlleistung „Unterkunft“ erhalten besondere Komfortelemente in unserer Privatstation.

PatientInnen, die Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse sind, brauchen sich in der Regel nicht persönlich um die Bezahlung der Krankenhausrechnung zu kümmern. Die Kostenübernahmeerklärung wird von der Krankenhausverwaltung direkt bei der Krankenkasse eingeholt und die entstehenden Kosten für Regelleistungen mit der Krankenkasse abgerechnet.

Wenn Sie keiner gesetzlichen Krankenkasse angehören, sind Sie selbstzahlende/r PatientIn. Sofern KassenpatientInnen eine Wahlleistung in Anspruch nehmen, werden Sie auch für den hierdurch entstehenden Kostenanteil als SelbstzahlerInnen behandelt. Nach unseren Allgemeinen Vertragsbedingungen können für Sie als SelbstzahlerIn Zwischenrechnungen erstellt werden.
PatientInnen, die bei der Aufnahme keine verbindliche Kostenübernahmeerklärung eines Sozialleistungsträgers/sonstigen Kostenträgers vorlegen, sind zur Vorauszahlung verpflichtet. Die Vorauszahlung ist von stationären und ambulanten PatientInnen in Höhe der voraussichtlichen Entgelte spätestens bei der Aufnahme zu leisten.

Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zahlen von Beginn der Krankenhausbehandlung an, längstens für 28 Tage innerhalb eines Kalenderjahres, 10,00 € je Kalendertag als Eigenbeteiligung. Dieser Eigenbeteiligungsbetrag ist vom Krankenhaus an Ihre Krankenkasse weiterzuleiten. Haben Sie bereits in einem anderen Krankenhaus einen Eigenbeteiligungsbetrag geleistet, wird Ihnen dieser gegen Nachweis angerechnet.

Das Entgelt für die Leistungen richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und dem Pflegekostentarif bzw. DRG-Entgelttarif in der jeweils gültigen Fassung. Soweit Krankenhausleistungen über diagnoseorientierte Fallpauschalen (Diagnosis Related Groups – DRG) abgerechnet werden, bemisst sich das konkrete Entgelt nach den individuellen Umständen des Krankheitsfalls (Hauptdiagnose, durchgeführte Prozeduren, Nebendiagnosen, Schweregradeinstufung, Basisfallwert etc.). Bemessungsgrundlage ist das für Deutschland jeweils aktuell gültige DRG-System nebst den dazugehörigen Abrechnungsregeln.

 

 

Betriebsleiter Steigerwaldklinik / Leitung Patientenmanagement

Sebastian Götz
Telefon: 09546-88-513 (Betriebsleiter Steigerwaldklinik)
Telefon: 09542-779-107 (Leitung Patientenmanagement)
E-Mail: sebastian.goetz@gkg-bamberg.de

Kontakt & Impressum

Unsere MitarbeiterInnen unterstützen Sie gerne. Sie wünschen eine Beratung und Informationen?
Zögern Sie nicht, rufen Sie unsere AnsprechpartnerInnen an oder besuchen Sie uns direkt.

Adresse

Steigerwaldklinik Burgebrach
Am Eichelberg 1
96138 Burgebrach
Telefon: 09546-88-0
Fax: 09546-88-200
E-Mail: info@gkg-bamberg.de

Gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH
Betriebsstätte Steigerwaldklinik Burgebrach

Rechtsform: gGmbH
Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Udo Kunzmann
Aufsichtsratsvorsitzender: Landrat Johann Kalb
Amtsgericht Bamberg, HRB-Nr. 2744

Verwaltungsanschrift

Steigerwaldklinik Burgebrach
Oberend 29
96110 Scheßlitz
Telefon: 09542-779-0
Fax: 09542-779199
E-Mail: info@gkg-bamberg.de

AnsprechpartnerInnen – ÄrztInnen


Ärztlicher Direktor, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin

Chefarzt Dr. med. Sören Maaß
Telefon: 09546-88-240
Fax: 09546-88-203
E-Mail: vzca.maass@gkg-bamberg.de


Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de


Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie

Chefarzt Michael Zachert
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-210 / Juraklinik: 09542-779-401
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-403
E-Mail: m.zachert@gkg-bamberg.de


Facharzt für Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und D-Arzt

Dr. med. Manfred Gunselmann
Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201
E-Mail: vzca.chirurgie.stw@gkg-bamberg.de


Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin,
Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin

Chefarzt Dr. med. Thomas Eberlein
Telefon: Steigerwaldklinik: 09546-88-290 oder -341 / Juraklinik: 09542-779-413 oder -450
Fax: Steigerwaldklinik: 09546-88-201 / Juraklinik: 09542-779-278
E-Mail: t.eberlein@gkg-bamberg.de


Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Chefarzt Dr. med. C. Lehner
Telefon: 09546-88-510
Fax: 09546-88-511
E-Mail: sekretariatps@gkg-bamberg.de


Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin

Chefarzt Dr. med. Hendrik Bachmann
Telefon: Juraklinik: 09542-779-250 / Steigerwaldklinik: 09546-88-250
Fax: Juraklinik: 09542-779-259 / Steigerwaldklinik: 09546-88-259
E-Mail: iki@gkg-bamberg.de

AnsprechpartnerInnen – KooperationspartnerInnen

Unsere KooperationspartnerInnen (Dr. med. Aletta Eberlein, Fachbereich Plastische und Ästhetische Chirurgie, www.plastische-chirurgie-eberlein.de und Prof. Dr. med. Andreas Krone, Fachbereich Neurochirurgie, www.neurochirurgen.de, Dr. Dr. Andreas Först, Facharzt für Chirurgie und Orthopädie und Osteopath (M.D.O.-DGCO)) erreichen Sie über das Sekretariat des Fachbereiches Chirurgie.

Fachabteilung Chirurgie

Telefon: 09546-88-210
Fax: 09546-88-201
E-Mail: vzca.chirurgie.stw@gkg-bamberg.de oder chirurgie.stw@gkg-bamberg.de

AnsprechpartnerInnen – Allgemeines


Zentrale Pflegedienstleitung

Herbert Pflaum
Telefon: 09542-779-134 oder 09546-88-224
Fax: 09542-779-199
E-Mail: h.pflaum@gkg-bamberg.de


Leitender Physiotherapeut

Rüdiger Beck
Telefon: 09546-88-280
Fax: 09546-88-289
E-Mail: info.stw@gkg-bamberg.de


Patienteninformation / Patientenaufnahme

Silke Seitz
Telefon: 09546-88-101
Fax: 09546-88-200
E-Mail: patientenmanagement.stw@gkg-bamberg.de


Patientenfürsprecherin

Margit Selig
Telefon: 09546-88-277
E-Mail: patientensprecher.stw@gkg-bamberg.de

Sprechzeiten jeden ersten und dritten Montag im Monat von 16:00 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung – Zimmer 1200 – Obergeschoss.
Gerne können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, in den Briefkasten einwerfen oder per Mail senden.


Prokuristin / Leitung Personalwesen

Ute Göbhardt
Telefon: 09542-779-125
Fax: 09542-779-199
E-Mail: u.goebhardt@gkg-bamberg.de


Betriebsleiter Steigerwaldklinik / Leitung Patientenmanagement

Sebastian Götz
Telefon: 09546-88-513 (Betriebsleiter Steigerwaldklinik)
Telefon: 09542-779-107 (Leitung Patientenmanagement)
Fax: 09542-779-199
E-Mail: sebastian.goetz@gkg-bamberg.de

Medizinproduktesicherheitsbeauftragter

http://E-Mail: medizinproduktesicherheitsbeauftragter@gkg-bamberg.de

Anfahrt

Steigerwaldklinik

Steigerwaldklinik

Am Eichelberg 1, 96138 Burgebrach, Deutschland

Datenschutzbeauftragter

Datenschutzbeauftragter

Ralf Viering
Oberend 29 – 96110 Scheßlitz
Telefon: 09542-779-121
Fax: 09542-779-776
E-Mail: r.viering@gkg-bamberg.de

Aktuelles

12 Mai

Boys`Day Jungen-Zukunftstag in der Gemeinnützigen Kranken...

12 Mai

Hinweis auf: 15. BGF – Das Gesundheitsforum in München

12 Mai

Gemeinsam gegen Rückenschmerzen

12 Mai

Eröffnungsveranstaltung Tagespflege Buttenheim

12 Mai

PflegeOase im Seniorenzentrum St. Bernhard in Ebrach

12 Mai

Boy’Day am 26. April 2018 in der GKG

12 Mai

ENTFÄLLT „Strukturwandel in Oberfranken“ Thema: „Weiterbi...

12 Mai

Zum Welt-Hypertonie-Tag – Wissenswertes rund um den...