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Eröffnungsfeier des Highend-OP-Zentrums in der Juraklinik Scheßlitz

Das im Herbst 2015 begonnene 16 Millionenprojekt endete mit der Einweihungsfeier des Hightech-OP-Zentrums, den größten Meilenstein der gesamten Neu- und Umbaumaßnahme an der Juraklinik in Scheßlitz. Nach nur 2 Jahren Bauzeit stehen den Operateuren der Juraklinik in Scheßlitz 3 OP-Säle mit Highend-Standard zur Verfügung. Für die Patienten bedeutet dies maximale Sicherheit und optimale medizinische Qualität.

Kurzfristig war leider Bayerns Gesundheitsministerin an der Teilnahme der Einweihungsfeier verhindert, sie teilte anlässlich der Einweihungsfeierlichkeiten mit: „Die neue hochmoderne Operationsabteilung bietet hervorragende Bedingungen für eine bestmögliche medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten im oberfränkischen Raum Scheßlitz. Moderne Diagnose- und Therapieverfahren dürfen sich nicht nur auf die Ballungszentren beschränken. Auch für die Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Regionen müssen solche Behandlungsmethoden gut erreichbar sein. Deshalb unterstützen wir Kliniken im ländlichen Raum bei den notwendigen baulichen Strukturanpassungen und Modernisierungen und stehen auch der Juraklinik Scheßlitz tatkräftig zur Seite.“ Die Ministerin wurde von Ministerialdirigent Herwig Heide, Leiter der Abteilung 2 Krankenhausversorgung bei der Veranstaltung vertreten.

Das Millionenprojekt wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit 11,7 Millionen Euro und vom Landkreis mit ca. 4 Millionen Euro gefördert. Die Neu- und Umbaumaßnahmen umfassten den Neubau von 3 hochtechnisierte OP-Sälen als ein gesamtheitlicher OP-Trakt mit zentraler Patienteneinschleusung. Direkt an den OP-Trakt angrenzend der, durch einen Umbau, erweiterte Aufwachraum mit 12 Betten und optimaler Überwachungsmöglichkeit der Patienten nach der OP. Ebenfalls wurde die Funktionsabteilung der Endoskopie erweitert. Mit zwei, technisch sich auf dem neuesten Stand befindlichen, Endoskopieräumen und einer Hightech-Geräteaufbereitungseinheit wird der Sicherheit für PatientInnen und MitarbeiterInnen ebenfalls Rechnung getragen. Im Untergeschoß konnte durch Neu- und Umbaumaßnahmen die komplette Entsorgungsstruktur modernisiert werden.

Der OP-Trakt erhielt als Wandverkleidung farbige Reinraumglaspanelen. OP-Trakt und Funktionsräume unterliegen einem speziellen Farbkonzept, das der Sicherheit und Orientierung der Patienten und Mitarbeitern dient. Erfreut zeigen sich die MitarbeiterInnen, dass alle Räumlichkeiten Tageslicht haben.

Landrat Johann Kalb freute sich besonders, dass mit dem Millionenprojekt an der Juraklinik den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises hochmoderne Medizintechnik für die stationäre Versorgung zur Verfügung steht.

Geschäftsführerin Monika Röther brachte es auf den Punkt. „Die Technisierung, auch oder gerade im medizinischen Bereich eröffnet immer neue Möglichkeiten der Behandlung von Erkrankungen. Kliniken müssen diese Therapiemöglichkeiten an ihre Patienten weitergeben können. Mit diesem Projekt ist dies uns, der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft, hier in der Juraklinik am Standort Scheßlitz mehr als gelungen.“ Sie dankte dem Ministerium und dem Landrat mit den Kreisratsmitgliedern für die Unterstützung und die Bereitstellung der Fördergelder, ohne diese solche zukunftsweisenden Projekte nicht zustande kämen.

Über die Fertigstellung des OP-Traktes freuen sich besonders die Ärzte aus den operativen Fachbereichen mit ihren Teams. Michael Zachert, Koordinierender Chefarzt der Chirurgie freut sich über die technisch hochmodernen OP-Räumlichkeiten mit denen so einige Arbeitsprozesse für die MitarbeiterInnen beträchtlich erleichtert werden. Aber auch die Patienten werden ganz erheblich von diesen Verbesserungen profitieren.

Der Abschluss des letzten Meilensteines der großen Neu- und Umbauten ist für Mitte 2018 geplant. Mit dem Umbau und Umzug der Intensivstation in das Erdgeschoß befinden sich dann alle relevanten Einheiten der operativen und diagnostischen Versorgung auf einer Ebene. Dabei unterliegen die sich derzeit im Erdgeschoß befindliche Zentralaufnahme mit Schockraum, Eingriffsraum, Isolationsraum und Gipsraum ebenfalls größeren Umbaumaßnahmen. Durch die frei gewordenen Räumlichkeiten im ersten Stock wird eine Erweiterung von Funktionsräumen der Geriatrie vorgenommen und neue Arztbüros entstehen.